Awareness auf dem Calluna Festival

Was heißt Awareness?

Unter „Awareness“ verstehen wir Achtsamkeit und Bewusstsein. Das bedeutet aufmerksam zu sein, persönliche Grenzen zu respektieren und zu kommunizieren. Aber auch uns unserer Privilegien bewusst zu werden und diese nicht auszunutzen.

Awareness meint auch: Bedürfnisse von Menschen, belebter und unbelebter Natur zu erkennen und zu achten. Dabei verstehen wir Awareness als eine Haltung und als einen Lernprozess, in den wir uns begeben, um uns immer wieder zu hinterfragen und dazu zu lernen.

Was erhoffen wir uns von Awareness-Arbeit auf dem Calluna Festival?

Beim Calluna Festival möchten wir an einem Raum arbeiten, in dem sich alle Menschen wohl fühlen und gemeinsam feiern, sein und lernen können. Wir erhoffen uns, mit euch gemeinsam Awareness zu denken und zu leben und so über Diversitäten und Machtstrukturen in unserer Gesellschaft zu lernen, für Grenzüberschreitungen zu sensibilisieren und ihnen vorzubeugen.

Warum brauchen wir Awareness?

Unsere Gesellschaft ist geprägt von Ausbeutungsmechanismen von Mensch und Natur und verankerten Machtverhältnissen. Die Auswirkungen dieser Strukturen zeigen sich in Diskriminierungen, Armut und sozialen Ungerechtigkeiten, aber auch in verheerenden Umweltzerstörungen durch die Durchsetzung kapitalistischer Interessen. Dafür wollen wir Bewusstsein und Achtsamkeit schaffen.

Wie arbeitet das Awareness-Team auf dem Festival?

Unsere Arbeit stützt sich auf vier Pfeiler:

  • Ein Awareness-Team, das zu jederzeit auf dem Gelände präsent ist.

  • Das AwareNest, welches rund um die Uhr aufgesucht werden kann, und einen Raum der Erholung bieten soll.

  • Wir haben Verhaltensrichtlinien, die grenzüberschreitendem Verhalten vorbeugen sollen.

  • Es finden vom Awareness-Team kuratierte Workshops statt, in denen sich gemeinsam weitergebildet werden kann.

Das Awareness Team hat sich somit die Aufgabe gestellt, während des Festivals grenzüberschreitendes Verhalten zu verhindern (Prävention), in grenzüberschreitenden Situationen Ansprechpartner*innen zu sein (Intervention) und Räume zur Erholung zur Verfügung zu stellen (Postvention).

Wir können keinen Raum gewährleisten, der frei von jeglichen Grenzüberschreitungen ist. Wir tun aber unser Möglichstes darauf hinzuarbeiten.

 

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